Beiträge von bernd-das-brot

    Mit dem Übersetzer von Google kann man ein lustiges Spiel spielen:

    Man sucht sich einen Songtext in einer anderen Sprache, lässt ihn ins deutsche übersetzen und vorlesen, dann muß erraten werden, welcher Song das ist. :grosses_grinsen:

    Meine Spende kommt, muß aber noch bis zum 10. des nächsten Monat warten, da mein Budget für den laufenden Monat verbraucht ist.


    Was Facebook und WhatsApp angeht: Ich verweigere mich dem auch und bin glücklich mit der Entscheidung. Mich stört deren Verhalten in vielen Bereichen extrem, z.B. daß meine Telefonnummer schon auf irgendwelchen Servern in den USA liegt, obwohl ich deren Dienste nicht nutze, nur weil jemand, der meine Nummer gespeichert hat, dort aktiv ist. Mit meinen engsten Freunden und der Familie kommuniziere ich per Jabber (XMPP), vollverschlüsselt mit eigenem Server auf einem RasperryPi, der bei einem Familienmitglied vor sich hin werkelt. Es gibt immer genügend Alternativen, man muß sich halt nur aus den Fängen der Kraken lösen wollen, so viel Mut, Selbstbewußtsein und vor allem Willen, sich an etwas anderes zu gewöhnen, bringen aber immer weniger Leute auf. Niemand ist mehr bereit eine dritte App zu installieren, um mit mir außerhalb von Facebook & Co zu kommunizieren, dabei quellen deren Geräte und PCs über von sinnlosen Programmen und Apps.


    Ich bin kein Technikerverweigerer, ich hab ein Smartphone und findest es toll, immer eine Kamera und das Internet mit dabei zu haben, aber ich kann es auch ignorieren. Mein Akkustand schrumpft am Tag um etwa 25%, davon fallen 10% auf die Mittagspause zum lesen von Tagesschau.de und heiße.de, der Rest ist allgemeine Nutzung. Meine jüngeren Kollegen müssen zum Teil in der Mittagspause nachladen, um zum Feierabend hin nicht mit leeren Akkus da zustehen. Allerdings habe ich mein Smartphone gerootet, um die Kontrolle nicht ganz zu verlieren, welche Apps ins Internet darf und welche nicht, nebenbei bin ich noch 99% der nervigen Werbung los geworden.


    Kurz und knapp kann ich sagen: Mit Facebook und WhatsApp, ohne mich.

    Ich wäre eher für die Open Source Variante. Das ist zwar erstmal ein heftiger Schnitt, ist aber zukunftssicherer. Bei dem erneuten Kauf einer Forensoftware, kommt es früher oder später wieder dem aktuellen Problem, von der Kostenersparnis für Holger und alle Unterstützer mal ganz abgesehen. Das gesparte Geld kann man dann wieder ins Hobby, die Familie oder in den Tank des Kfz stecken! :grosses_grinsen:

    Sollte ich dennoch mal andere Lipo Akkus versehentlich tiefentladen ( deutlich unter 3V/Zelle ohne Last ) , lade ich die mit Dauerlader oder Nimh Programm unter ständiger Aufsicht kurz an bis zum Erreichen der Normalspannung und dann weiter im Lipoprogramm. Da mache ich aber auch nur bei nicht geblähten Lipos und ähnlich gleichen Spannungszuständen der Zellen . Hatte bislang oft Glück und die funktionierten trotzdem noch recht gut .....ist aber nicht unbedingt eine Generalempfehlung...wird aber sicherlich meist ähnlich praktiziert bevor man teure Lipos gleich wegschmeißt...


    Das sind genau die Anleitungen, mit der negat.iven Bestärkung am Ende, gegen die ich versuche mit Aufklärung anzugehen. Leider zählt am Ende immer nur Füllstand des Geldbeutel, da der Akku wieder "funktioniert" und kein neuer gekauft werden muß. Die Veränderungen in der Zelle, nach der Tiefentladung, sind aber vorhanden, nur sieht man sie leider nicht.


    Eigentlich müßte man sagen, daß es schade ist, daß nicht mehr Akkus in Flammen aufgehen, um die Sensibilisierung für das Thema zu erhöhen, andererseits wünscht man natürlich niemanden eine Schädigung, egal ob materiell, seelisch oder körperlich.

    Die Akkus können übrigens allerdings nur im Raum mit Kohlendioxid Löscher
    gelöscht werden, im Freien nutzt der Löscher nix, da sich das Kohlendioxid
    zu schnell verflüchtigt (Hinwies eines befreundeten Feuerwehrmannes).


    Da solltest du deinen Feuerwehrmann nochmal zu einer Weiterbildung schicken. Ein brennender Lipo erzeugt den notwendigen Sauerstoff und die notwendige Hitze, auf Grund von exothermen Reaktion der enthaltenen Materialien und Oxide, besonders an der Kathode, selbst, auch in einer Umgebung ohne Sauerstoff würde er weiter brennen. Es gibt Löschmittel für Metallbrände, die den Sauerstoff blockieren sollen, die haben aber den Nachteil, daß sie den Brandherd nicht kühlen, was beim Entfernen und dem dann von außen eindringenden Sauerstoff, in Verbindung mit der noch gespeicherten Hitze, zu einer erneuten Entzündung des Akkus führen können.


    Bei einem brennenden Elektroauto geht es primär auch nicht ums Löschen des (Metall)Brands, sondern um das Kühlen der noch nicht beschädigten Zellen im Akkupack. Entgegen aller (vulkanischen) Logik, macht man das mit viel Wasser oder Wasser-Tensid-Mischungen.


    Bei den bei Lifepo4 verwendeten Eisenphosphate an der Kathode kann es nicht zu einer exothermen Reaktion kommen, weshalb sie nicht selbstverstärkend abbrennen.

    Viele Menschen machen sich, meiner Meinung nach, zu wenig Gedanken über neue Technologien, vor allem über die Risiken. Ich habe noch lange Zeit an meinen NiCd-Akkus festgehalten, von denen ich zwei Stück auch immernoch fahre, weil mir die Lipos einfach zu gefährlich erschienen und auch noch immer sind! Je kompakter die Lipos werden und je mehr Kapazität hinein gequetscht wird, um so mehr Energie zur Branderzeugung steckt in ihnen. Durch das vollkommene Weglassen von Sicherungselektronik in den Modellbauakkus, die den Stromfluß zu arg bremsen, liegt die ganze Verantwortung beim Menschen, der, in Verbindung mit eigenem und im Internet verbreiteten, gefährichen Halbwissen, glaubt, alles im Griff zu haben, was auch für Entwicklungsingenieure und die Buchhaltung, die möglichst billig produzieren und möglichst teuer verkaufen möchte, zutrifft. Das dem nicht so ist, hat man bei denen, vor allem zur letzten Weihnacht, so beliebten Hoverboards gesehen, bei denen sich Akkubrände häuften.


    Richtig aufgesprungen auf den Lithiumzug bin ich erst mit dem Erscheinen der Lifepo4. Vor allem die Becherzellen von A123-Systems sind wirklich eigensicher und durch den riesigen Spannungsbereich, von 2V bis 4,3V, ohne große Gefahr im Alltag nutzbar. Ab Spannungen über der nominellen Ladeschlussspannung von 3,6V nimmt nur die maximal erreichbare Zyklenzahl ab, eine gefährliche Schädigung, wie bei den Lipos, entsteht aber nicht. Wer das in Kauf nimmt, kann Lifepos im Feld auch ohne Balancer laden, ohne Angst haben zu müssen, gleich Flammen zu sehen. Das ich nicht alleine mit meiner Meinung über die Lipos da stehe, zeigt übrigens das Verhalten von Tamiya, die ebenfalls erst mit den Lifepo4, Lithiumakkus diesen Typs in ihren Reglern unterstützen und, soweit ich weiß, nur in Japan, auch Akkupacks anbieten.


    Dann kommt noch der Trend zu immer größeren Modellen, mit immer leistungsfähigeren Motoren hinzu, die, zum erreichen einer halbwegs brauchbaren Fahrzeit, bei praktisch nicht nutzbaren Höchstgeschwindigkeiten, auch nach entsprechend großen Akkus verlangen, entweder mit viel Kapazität oder, was es nicht gerade besser macht, mit hoher Spannung.


    Was die werbewirksame Höchstgeschwindigkeit angeht: Wer mal ein Modellauto jenseits der 50Km/h bewegt hat, wird wissen, wie schmal plötzlich eine breite Straße werden kann und wie schnell man so weit weg ist, daß das Modell nicht mehr sicher gesteuert werden kann. Ich habe selbst so einen Kandidat, einen Tamiya F103GT mit Plettenberg Extrem Brushlessmotor, den ich zwischenzeitlich mit 4s Lifepo4 gefahren habe. Das einzige Ziel bei dem Projekt war die erreichbare Höchstgeschwindigkeit, die, rechnerisch, bei über 120Km/h lag. Bei der, mittels Lichtschrankenmessung ermittelten, Geschwindigkeit von 76Km/h wurde die Straße aber schon so schmal, daß ich abgebrochen habe, wobei der Gashebel noch viel Spiel nach oben ließ. Einen ausreichend großen Parkplatz, mit brauchbaren Belag für höhere Geschwindigkeiten, gibt es bei mir in der Gegend nicht.


    Dann wollen die Herren aber auch keine 2 Stunden oder mehr warten, bis der (die) Akku(s), mit halbwegs sicheren Ladestrom, bei dem die Zellen auch noch ausbalanciert werden können, wieder geladen ist (sind), nein, dann kauft man ein Ladegerät mit Leistungen im KW-Bereich, ohne sich auch mal ansatzweise darüber Gedanken zu machen, mit wie viel Energie man da herum hantiert und das ohne eine halbwegs brauchbare Sicherung im System! Gerade die Geschichte mit den Balancern bekommt bei den Lipos eine wichtige Bedeutung, da die eben sehr empfindlich auf Überspannung reagieren, wenn dann noch mit großen Ladeströmen hantiert wird, kann der kritische Punkt schnell mal überschritten werden, wenn der Balancer nicht mitkommt. Eigentlich wäre eine Einzelzellenladung da die bessere Lösung aber die geforderten Ampere halten die kleinen Balancersteckverbindungen nicht stand.


    Wirklich schnelladefähig sind die Lipos bis heute eh nicht. 2C sind zwar schon viel, aber meine alten Sanyo Flash hatte ich in 15 Minuten aufgeladen, das klappt erst wieder mit den Lifepos, die mit 4C geladen werden können und für mich, in der Summe der Eigenschaften, die wahren Erben der NiCd-Akkus sind. Außerdem habe ich kein gutes Gefühl dabei, Akkus ohne hinreichenden Schutz gegen mechanische Beschädigungen zu nutzen. Es gibt zwar die Lipos im Hardcase, bei denen sieht man aber nicht, wenn so eine Mimose dicke Backen macht, das Gehäuse ist also auch eher suboptimal.


    Ganz um Lipos bin ich noch nicht herum gekommen, aber die beschränken sich auf kleine im Handyformat für meinen Losi Micro Crawler und meinen 1:24 WWS Pro Glattbahner. Ein gutes Gefühl beim Umgang mit den beiden habe ich aber noch nicht

    Ein Großteil der entstandenen Gase gehen beim Aufladen zwar wieder in Lösung über, d.h. die Beule wird kleiner oder verschwindet ganz, daraus wird aber kein Elektrolyt mehr, was aktiv zum Umsetzen der zugeführten elektrischen in chemische Energie beiträgt. Es fehlt also Kapazität, auch wenn der Verlust noch nicht meßbar ist, da sie unterhalb der Genauigkeit des Ladegeräts liegt, für die interne Wärmeentwicklung beim Laden und Entladen spielt es aber schon eine Rolle.


    CEN-Monster
    Ohne groß nachzudenken kann ich sagen: zurück in den Rohstoffkreislauf mit den Dingern!

    Ich hatte gestern ein kurzes Gespräch über tiefentladene Lipos. Hier mal ein kurzer Text dazu, den ich mal für ein Handyforum geschrieben habe, da gerade die finanzschwachen Personengruppen dort, mit allen Mitteln versuchen, ihre Handys dazu zu bringen, ihre tiefentladenen Akkus wieder aufzuladen:


    Beim Tiefentladen zersetzt sich etwas vom Elektrolyt im Akku und wird zu Gas, in extremen Fällen bläht sich der Akku dabei auf. Außerdem lösen sich aus dem Kupferblech, daß an der Anode als Ableitmaterial genutzt wird, Kupferionen und lösen sich im Elektrolyt. Wird der Akku nun wieder aufgeladen, kann, durch das fehlende Elektrolyt, nicht mehr die ganze Energie chemisch gespeichert werden, der Überschuß wird in Wärme umgesetzt. Wird die Temperatur zu hoch, kann sich das gasförmige Elektrolyt entzünden. Diese Reaktion ist selbstverstärkend (exotherm) und führt zur Entzündung des Lithium. Der Metallbrand des Lithium kann so gut wie nicht gelöscht werden, da der brennende Akku den nötigen Sauerstoff selbst erzeugt. Löschen mit Wasser ist, wegen des Lithium, überhaupt nicht möglich sondern verschlimmert alles noch!


    Dann wären da noch die Kupferionen im Elektrolyt. Diese können sich beim Aufladen auf der Anode als Kupfernadeln (Dendrit) ablagern, welche die Seperatorfolie durchstechen und zu einem Kurzschluß führen können. Dieser Kurzschluß kann wiederum zum Brand des Akkus führen.


    Die Schädigungen durch Tiefentladen entstehen bei jedem Li-Ion-Akku gleich beim ersten mal! Nur weil das Wiederaufladen beim Einen oder Anderen funktioniert hat, heißt das nicht, daß der Akku wieder OK ist. Er ist definitiv zu einer Zeitbombe geworden, die bei jedem Aufladen, benutzen oder durch mechanische Einwirkung z.B. durch einen Sturz, hochgehen kann.

    Bringt noch jemand seinen Nachwuchs mit, oder muß mein Junior (5, Neurochirurg) sich seine schlechten Angewohnheiten bei euch alten Säcken abschauen? :grosses_grinsen:


    Ps.: Er fragt jeden Tag, wann wir endlich fahren. :nagelkauend::grosses_grinsen:

    Jo, wir werden die ganzen 160,- € für die Grillhütte brutal auf euch aufteilen.


    Jetzt werdet ihr aber richtig gierig! Kassiert ihr nicht schon genug von meinen Steuergeldern über den Länderfinanzausgleich? Schämt euch! :grosses_grinsen:


    Wenn nichts dazwischen kommt, möchte ich am Samstag vorbei zu schauen.

    Beim Clod Buster hast du einen Motor auf jeder Achse sitzen. Da die beiden Motoren nur über die Stromleitug verbunden sind, können sie praktisch unabhängig arbeiten.


    So wirklich unabhängig arbeiten sie trotzdem nicht. Ist eine Achse blockiert, wird die andere Achse auch nicht mehr die volle Leisung bringen. Der Strom sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstands, was in dem Fall der blockierte Motor ist, dem noch arbeitenden Motor steht damit weniger Leistung zur Verfügung. Die Verkabelung wirkt quasi wie ein elektrisches Differential. Etwas Kraft steht aber trotzdem zur Verfügung, wärend bei mechanisch gekoppelten Antrieb gleich alles blockiert ist.

    Die 7,2V Akkus mit 6 Zellen sind alle gleich groß, sie unterscheiden sich höchstens im 10tel mm Bereich. Bei mir haben bisher alle Akkus gepasst, machmal etwas press aber nie überhaupt nicht.


    Regler, die mit Lipos umgehen können, schalten beim erreichen der Mindestspannung des Akkus ab, um ihn vor Tiefentladung zu schützen, da Lipos empfindlich darauf reagieren und in dem Fall reif fürs Recycling sind. Der Lipo nimmt schon bei der ersten Tiefentladung schaden und wird zu einer tickenden Zeitbome, die dann bei jedem Laden oder benutzen in Rauch und/oder Flammen aufgehen kann.


    An deiner Stelle würde ich mir aber stark überlegen, nicht doch zuerst ein neues Ladegerät anzuschaffen, selbst wenn du "nur" NiMh nutzen möchtest, denn so teuer sind die auch nicht mehr. Die NiMh sind nicht mehr so pflegeleicht wie die guten, alten NiCd. Ein Ladegerät mit Entladefunktion wäre schon sinnvoll, um deine neuen Akkus vor jedem Laden erstmal gezielt restentleeren zu können. Der Memoryeffekt ist bei den NiMh zwar nicht mehr so das Thema, dafür bedanken sie sich beim regelmäßigen Teilentladen mit stetig wachsendem Zelleninnenwiderstand (Ri), bis sie keine Leistung mehr abgeben können. Den Memoryeffekt konnte man noch teilweise rückgängig machen, ein hoher Ri ist permanent. Außerdem kannst du mit deinem Combilader nicht schnellladen, ohne Gefahr zu laufen, den Akku zu tode zu kochen, da er keinerlei Abschaltung besitzt. Der taugt nur zum langsamen laden über Nacht.

    Mit deaktivierten Mischer kann der Sabertooth auch jeden Motor individuell steuern. Sollte der Ardupilot mal rausfliegen, ist wenigstens kompfortabeles steuern möglich, ohne wieder auf extra Hardware oder Mischerprogrammierung im Sender zurückgreifen zu müssen, quasi Plug & Play. Einen Haufen Kabel, die bei 2 einzelnen Reglern zu bändigen wären, spart man sich auch noch.

    Ich wühle mal ganz tief in der Klamottenkiste und hole diesen Beitrag hervor. :hihi:


    Der gute Heavy Metal hat jetzt lange Zeit im Keller verbracht und wurde nun mal wieder ans Tageslicht geholt. Bei genauerer Betrachtung zeigte sich, daß er mal dringend überholt werden muß, also hab ich ihn zerlegt und gereinigt. Die meisten Teile sind im Ultraschallbad wunderbar sauber geworden, nur beim Getriebe ging es so nicht weiter. Die Fett-Staub-Schmutzmischung war zu hartnäckig, um sich mit der sanften Methode lösen zu lassen. Abhilfe schaffte ein Besuch im Baumarkt und mit einer Dose Bremsenreiniger bewaffnet war auch das Getriebe ruck zuck sauber.


    Bei genauer Begutachtung der Wanne stellte sich heraus, daß die Achshalter der Antriebswellen längs gerissen waren. Der mittlerweile fast 30Jahre alte Kunststoff wurde durch die eingepressten Lagerbuchsen mit der Zeit gesprengt. Nach dem Kleben der Risse mit Epoxy habe ich überlegt, wie die Achshalter stabilisiert werden können. Genau gepasst hat ein Stück einer Muffe für M16 Installationsrohr, allerdings erschien mir das nicht als die ultimative Lösung. Deshalb wurde noch eine Lage Glasfaser darüber Laminiert, jetzt ist es schön stabil. Die alten Kunststoffbuchsen habe ich noch gegen Kugellager ausgewechselt, die nicht mehr so stramm sitzen.


    [Blockierte Grafik: http://www.thomas-koehl.de/forumbilder/kyosho_heavy_metal_9.jpg]


    Ich werde die Raupe aber nicht mehr im schweren Gelände quählen, da Ersatzteile nur noch schwer und wenn, richtig teuer zu beschaffen sind. Statt dessen darf sie nun Versuchsträger für autonomes fahren mittels Ardupilot spielen, was mittlerweile nicht mehr viel kostet. Verbaut habe ich einen Ardupilot, GPS und 433MHz Telemetrie.


    [Blockierte Grafik: http://www.thomas-koehl.de/forumbilder/kyosho_heavy_metal_10.jpg]


    Die 27MHz Fernsteuerung, der Mischer von Conrad und die 2 einzelnen Regler sind auch herausgeflogen und wurden gegen moderne Hardware ausgetauscht. Für den Ardupilot habe ich 4 Kanäle benötigt, um den Betriebsmodus umschalten und manuell Wegpunkte setzten zu können. Die alte Steuerung hat leider nur 2 Kanäle und außerdem war der Empfänger so groß wie ein Einfamilienhaus! :grosses_grinsen: Die viele Elektronik für die Motorsteuerung hat auch zu viel Platz benötigt und war eh total überdimensioniert. Ein Belastungstest hat ergeben, daß selbst unter extremer Belastung keine 10A gezogen werden, normal sind etwa 2A bis 4A. Statt der zwei 30A Regler + Mischer kommt nun ein Sabertooth 2x12 r/c zum Einsatz, der alles auf einer Platine vereint und zudem noch Lipotauglich ist.


    PS.: Die Forensoftware ist witzig! Warum soll ich kein 3642 Tage junges Thema wieder ausgraben? :kaputtlachen:

    Zur Antenne sei folgendes zu sagen: Im Gegensatz zu den alten MHz-Systemen ist bei 2,4GHz die eigentliche Antenne nur 3,125cm lang (die 3 Stellen hinter dem Komma sind für die Nietenzähler :grosses_grinsen: ). Ist die Antenne am Empfäger länger, sind nur die 3(,125)cm an der Spitze die eigentliche Antenne, der Rest ist abgeschirmt und dient nur als Verlängerung. Kürzt man diese Antenne, ohne die Abschirmung auf das passende Maß zu kürzen, ist praktisch keine Antenne mehr vorhanden. Bei manche Empfängern ist zusätzlich noch ein Stück Messingrohr als Dipol angebracht, dann ist die Antenne am Ende dicker und mit einem Schrumpfschlauch versehen. Das Entfernen des Messingrohrs verschlechtert auch den Empfang (zusätzlich), da die Empfängerschaltung meist darauf abgestimmt ist.

    Meine Erfahrung mit Einsteigermodellen ist, daß die ziemlich robuste Getriebe haben. Bei einer Inspektion meines Midnight Pumpkin, der mein erstes "richtiges" Modellauto ist, hab ich festgestellt, daß das Differential nur noch von einem Kegelrad gehalten wurde, der Rest war nur noch Statist. Ich hab Ersatz besorgt, wollte aber interessehalber mal sehen, wie lange das Diff noch durchhält. Die Ersatzteile hab ich noch fast 2 Jahre in meinem Werkzeugkoffer mit mir herum geschleppt, bis dann endlich das letzte Kegelrad nachgergeben hat. Das Getriebe war da auch schon über 15 Jahre Alt und wurde zu dem Zeitpunkt mit einem 550er Motor gequählt.


    In meinem Neo Fighter hab ich auch einen Brushless verbaut, aber eine milde Variante. Der mitgelieferte Regler bei diesem Modell ist ja brushlesstauglich, was ich unbedingt ausprobieren wollte. Der Motor dreht etwa wie ein 17 Turn und ist einer mit Sensoren, da der Regler nur solche Motoren unterstützt. Das hat auch den Vorteil, daß beim Anfahren kein Cogging auftritt, was das Getriebe schont. Bisher gibt es beim Getriebe noch keine Verschleißerscheinungen. Das Fahrwerk ist aber sehr auf Sicherheit ausgelegt, was man daran merkt, daß er schon bei niedriger Geschwindigkeit derart über die Vorderräder schiebt, daß es eine wahre Pracht ist, :grosses_grinsen: Ich hab deshalb geplant, ihm später mal das optionale Kugeldiff und griffigere Vorderräder zu gönnen. Allerdings kostet das Kugeldifferential schon gut die Hälfte des kompletten Bausatz des Buggys. :gruebel: