Mein Brushless Rustler von Traxxas

  • Mein Brushless Rustler von Traxxas



    Heute kam der Postbote und brauchte mir ein nettes Paket.
    Zwischen 1,5kg Papier war ein feiner neuer Rustler xl5 von Traxxas.


    Das Set beinhaltet Den Rustler mit einer klasse gestylten Karosse sowie den Titan 12t Motor und ein passenden Regler. Bei mir wurden allerdings der Regler gegen ein GM Genius 50 und der Motor gegen ein Dr. Speed 12t Delta wound getauscht. Mit 450 Watt isser jetzt glaube ich gut unterwegs. Wobei ich ehrlich sagen muss dass es ganz schön heftig ist. Ich fahre ihn aber am liebsten mit einem 13,5t star wound Motor auch vom GM. So isser flott unterwegs ohne gleich zu schnell zu werden und Akkulaufzeiten von 25-30 min sind auch was Feines oder???


    Nun noch ein paar Bilder des guten Stücks nach dem ersten Ausflug.


    Noch ein bissi drekkich aber soll ja kein Vitrinenmodell sein
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    Von der Seite muss auch mal sein
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    Innen ist viel Platz für Regler und co.
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    Ein Klasse Teil der Rusti ist zwar nicht der leichteste seiner Klasse aber zum bashen eine wahre Wucht. Alle Teile sind sehr großzügig Dimensioniert.

  • Hallo Kevin,


    ich möchte hier echt keine diskusion zum Thema Fahrwerk lostreten, dass hatten wir ja gerade in einem anderen Thema.


    Aber meiner Meinung nach, soll das Öl nicht das durchschlagen des Fahrwerks verhindern, sondern die Feder beruhigen, nach dem sie ihre Arbeit verrichtet hat. Die sind nämlich für das verhindern des durchschlagens da.


    Bei deinem Problem wäre eine etwas härtere Feder und etwas weicheres Öl sicher ein Lösungsansatz.


    Das Öl wird ja im Stoßdämpfer durch die kleinen Löcher in dem Teller gepresst, wenn das Öl nun zu dick ist, kann es da nur schlecht durch. Der Druck im Dämpfer steigt soweit an, bis der Dämpfer an der Schweißnaht aufreist.


    Mit Aludämpfern hättes du das Problem sicher gelöst, die werden nicht platzen. Evtl. nur undicht werden, da die Null-Ringe den Druck nicht halten. Aber das wird sich ja dann zeigen.


    So habe ich es immer im Savy gemacht, dünneres Öl und Härtere Dämpfer und damit bin ich ganz gut gefahren und geflogen :grosses_grinsen: .
    Weder geplatzte Dämfer noch verbogene Stoßdämpferstangen.
    Aber wie du dich auch entscheidest, es gibt ja immer mehrere Lösungen für ein Problem.
    Kommt nur darauf an wieviel du ausgeben möchtest.


    Ich wünsche dir für dein Problem viel Erfolg, kannst ja dann mal berichten, wie du es gemacht hast.

  • Ok wäre denkbar wobei es für mich eigendlich ausscheidest wenn ich ehrlich bin.


    Beim savy hast du 8 Dämpfer die ganz außen befestigt sind. da kann weiches öl fahren. nur mein fahrwerk hat nur 4 Dämpfer die unten ungefähr auf der hälfte der Länge am Querträger befestigt sind. Dadurch müssen die dämpfer härterwerden als deine. Zumal die savvy Dämpfer einen längeren Hub haben als meine.


    Aber mit federn kann mann doch kein Sprung abfangen oder???? Wenn ich mich da an mache experimente ohne Öl im -Dämpfer erinnere:weinen: :weinen: :weinen: :weinen: :weinen: :weinen: :weinen:



    Also neue Dämpfer müssen wohl her ob ich will oder nicht .


    Oder gibt es noch vorschläge????

  • Zitat

    Original geschrieben von Sir Piefke


    Aber mit federn kann mann doch kein Sprung abfangen oder???? Wenn ich mich da an mache experimente ohne Öl im -Dämpfer erinnere


    aber sicher sind die federn, die den stoss abfangen, die ganzen billigen modelle (z.b. von jamara) haben kein öl in den federn sondern nur ein stück weiches gummi-rohr.
    das öl dient in der hauptsache der dämpfung und damit des verhaltens der feder.


    gruß olaf

  • Sorry, dass ich das erst jetzt lese; aber wann bist du denn in Mechernich?


    Zu den Dämpfern:
    Feder absorbieren die Druckenergie beim Einfedern. Haben aber die Eigenschaft, dass sie nachschwingen.
    Öl mindert dieses Nachschwingen durch seins Viskosität.


    Das Öl soll also dafür sorgen, dass der Dämpfer nur dann arbeitet, wenn er auch einem Druck ausgesetzt wird. Die Feder alleine dämpft zwar den "Schlag" auf den Dämpfer, würde ihn aber nachschwingen lassen, was zu einem Aufschaukeln des Fahrwerks führen würde.


    Dünnes Öl = schnelle Dämpferbewegung
    Dickes Öl = langsame Dämpferbewegung


    Weiche Feder = reagiert auf leichten Druck
    Harte Feder = reagiert erst bei hatem Druck


    Ich hoffe das hilft.

  • noch als kriegsentscheidende ergänzung:


    das öl hat nur einen kleinen einfluss auf das dämpferverhalten. elementarer imho ist der aufbau der dämpferplatte im dämpfer. diese steuert ganz gewaltig , ob, wie und wann ein dämpfer sein ansprechverhalten ändert. zum bleistifft kann ich einen dämpfer mit sehr weicher feder und sehr dünnem öl so einstellen, dass er butterweich arbeitet und zugleich bei sehr abruptem ansprechen (z.b. sehr harte schläge) sehr stark verhärtet und so ein durchschlagen verhindert.


    das richtige abstimmen eines dämpfers verlangt eine menge erfahrung und fingerspitzengefühl.
    nachfolgend ist ein guter einstieg in das thema "dämpfer" aufgeführt:


    http://www.offroad-cult.org/Special/Daempfer/Daempfer.htm


    gruss


    doc

  • Der Link ist Klasse ....



    Gut muss ich wohl umdenken aber das iss wurst.


    Aber warum gehen die orginalen Dämpfer immer auf??? bei mir immer hinten rechts.
    Platzen die auf weil zuviel Druck im Dämpfer entsteht oder weil der Dämpfer verkantet ???


    Kann mir vielleicht noch wer was zu Progressiven Federn sagen. Ich weiß das sie verschiedene Härten in einer Federn vereinen aber bringen die wirklich was???

  • Also mal eine zwischenbilanz nach genau 23 Akkuladungen.


    3mal Dämpferplatzer (allerdings bei Sprüngen über 1m höhe)


    Mittlerweile habe ich das problem gelöst. Kabelbinder um die Verschlusskappe und dann hält der Dampfer:betend: :betend: :betend:


    Trotzdem werden bald adere einzug halten.


    Die Standart Reiblager in den Achsen sind keinen Brushless gewachsen. Die haben spiel ohne ende bekommen.


    1 gerissene Felge. War ich selber schuld da ich nach einer Querfuge abgehoben und dann seitlich auf der Felgenkante gelandet bin.




    Trotz der kleinigkeiten ist das ein saustabiles Auto. Hält weit mehr aus als mein academy buggy...


    Zum Bashen genau richtig. Gemessen haben wir das auto mit der Hot Wheels Pistole mit 62 kmh auf der Straße.

  • Hi!


    Das Problem mit den platzenden Dämpfern (du meinst sicher, dass sich die Dämpferkappen lösen) ist beim Rustler/Stampede bekannt. Ich hatte das Problem auch. Es gibt hier mehrere Lösungen:
    - Alukappen von Traxxas kaufen, Dämpfergewinde mit Teflonband umwickeln + Alukappen montieren
    - Kabelbinder um die Kappen (hast du ja schon gemacht)
    - Aludämpfer kaufen


    Ich habe mir die BigBore Aludämpfer von Traxxas geholt.

  • Die Kunststoffdämpfer von Traxxas sind einfach eine Schwachstelle. Die haben bei mir schon im Maxx nicht lange gehalten und auch im Rustler nicht. Der Kuststoff ist zwar weich so das nicht bricht, aber leider halt auch so weich das das Gewinde ausleiert. Und ein Dämpfer der einmal aufgeplobt ist den bekommt nie wieder richtig fest.


    Anyway, der Rustler ist ein sehr robustes Fahrzeug wenn ein paar Kleinigekeiten verbessert. Austauschen der Dämpfer ist Pflicht.


    Die Big Bores sind wirklich gute Dämpfer und mittlerweile auch günstig zu bekommen. Die Dämpfer sind sehr robust und haben ein gutes Ansprechverhalten. Die Innenseite der Dämpfer und die Kolbenstange sind beschichtet und dadurch leichtgängig ==> gutes Ansprechverhalten. Im Set sind einge Clips und Dämpferplatten dabei. Damit und mit der großen Auswahl an Federhärten lassen sich die Dämpfer auch gut abstimmen.

  • Meiner Meinung nach sind die BBs immer noch top und grade in den Rustler/Stampedemodellen unentbehrlich. Man muss lediglich bei den vorderen Dämpfern eine Distanzhülse auf die Kolben schieben und die Länge etwas zu reduzieren.
    Ich habe mehrere Rustler und Stampedes gehabt und die mussten einiges mitmachen. Geploppte Dämpferkappen gabs nie mit den BBs. Alu hatte ich nie verbaut. Lediglich die RPM Radträger mit den 1150er Kugellagern, den RPM Rammer vorne und das metal idler gear im Getriebe sowie eine eigenbau Skidplate. Damit war er ziemlich bulletproof wie man sagt.


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